In Professional-Services-Unternehmen hängt fast jede Zusage an der Frage, wer wann verfügbar ist. Die Antwort steckt oft in mehreren Quellen: in Projektplänen, im Urlaubskalender und in der Zeiterfassung. Teamleitungen führen diese Informationen für jede Planungsrunde neu zusammen, meist in einer eigenen Tabelle.
Die Ressourcenplanung ist an die Zeiterfassung angebunden. Die zentrale Ansicht zeigt je Rolle und Kalenderwoche, wie viele Stunden auf welche Projekte verplant sind. Jedes Projekt hat eine eigene Farbe, Abwesenheiten sind schraffiert. Darüber stehen die Kennzahlen, die eine Teamleitung für die nächsten Wochen braucht: die Auslastung der kommenden Woche, die freie Kapazität, die Zahl der überplanten Rollen und offene Projektanfragen.
Wählt man eine Rolle aus, öffnet sich daneben ihre Übersicht: verplante Stunden, Auslastung, die Projekte mit Zeitraum und Wochenstunden sowie die Kompetenzen der Person. Bei einer neuen Anfrage lässt sich so in einem Schritt prüfen, wer fachlich passt und ab wann Kapazität frei ist.
Überplanungen werden nicht nur angezeigt. Im Beispiel ist eine Rolle in KW 41 wegen eines Go-lives mit 48 statt 40 Stunden verplant. Die Anwendung weist darauf hin, dass in KW 48 noch Platz für acht Stunden ist, und bietet an, sie dorthin zu verschieben. Ob der Vorschlag übernommen wird, entscheidet die Teamleitung.
Die Anwendung befindet sich in der Entwicklung. Der gezeigte Stand arbeitet mit Demo-Daten; Bereiche wie Freigaben und Auswertungen sind in der Navigation bereits angelegt. Wir ergänzen diesen Beitrag, sobald die Lösung im Einsatz ist.


